Thema dieses Mal: Schläuche, Armaturen und Leinen
(Altusried/Oberallgäu) Schon am Beginn diesen Übungsjahres bereitete der Jugendfeuerwehr Altusried die getroffenen Corona-Schutzmaßnahmen Kopfzerbrechen. Der bereits im letzten Jahr sorgfältig geplante und ausgeklügelte Übungsplan für die Jugendfeuerwehr konnte in diesem Maße nicht mehr durchgeführt werden. Enttäuscht waren die Jugendlichen über die Einstellung des Übungsbetriebes ab März und die Absage der Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange. Improvisation war also gefragt, nachdem ab Mai wieder im kleinen Umfang wieder geübt werden durfte.
Somit wurde die Abnahme des bayernweiten Wissentest in den Juli vorgezogen. Das Thema in diesem Jahr ist der richtige Umgang mit Schläuchen, Armaturen und Leinen, was eben die Grundtätigkeiten einer jeden Feuerwehreinsatzkraft darstellt.
Mit Schutz- und Hygienekonzept ist Ausbildungsbetrieb in Gruppenstärke wieder möglich
(Oy-Mittelberg/Oberallgäu) Nach dem Corona-Lockdown startete die Jugendfeuerwehr Oy-Mittelberg am 7. September 2020 wieder den Übungsbetrieb. Es wurden alle Schutz- und Hygienevorschriften getroffen und die Jugendlichen hielten sich wie selbstverständlich an die Vorgaben. Nach der langen übungsfreien Zeit hatten alle sichtlich Spaß bei der Ausbildung zur Löschwasserversorgung mit dem Thema "Wasserentnahme an offenen Gewässern". Der Schwarzenberger Weiher ist dafür perfekt geeignet. Die Temperaturen waren etwas kühler und somit gab es keine Badegäste am Weiher, die sich durch den Betrieb der Pumpe gestört fühlten.
Jugendfeuerwehren messen sich in einem Gaudiwettbewerb
(Hegge/Waltenhofen) Anlässlich ihres 25-jährigen Geburtstages feierte die Jugendfeuerwehr Hegge im September 2018 bei tollem Sonnenschein mit einem Gaudiwettbewerb ihr Jubiläum. Die Jugendfeuerwehr wurde als dritte Jugendfeuerwehr im Landkreis Oberallgäu gegründet. In der Feuerwehrnachwuchsarbeit war die Feuerwehr Hegge somit Vorbild und Vorreiter. Damit auch weiterhin viele Jugendlichen den Weg zur Feuerwehr finden, wurde inzwischen eigens eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen. Übrigens die erste im Landkreis Oberallgäu, sagt Kreis-Jugendfeuerwehrwart Florian Speigl und gratuliert zur erneuten Vorreiterrolle.
Gold und Silber bei der ersten Teilnahme für die Jugendfeuerwehr Sulzberg beim CTIF
(Röthenbach/Mittelfranken) Die Jugendfeuerwehr Sulzberg nahm zum ersten Mal am Bayerischen Leistungsbewerb, der nach den Richtlinien des internationalen Jugendfeuerwehrbewerbes des CTIF durchgeführt wurde, teil. Sie trat mit zwei Mannschaften an, die jeweils aus neun Teilnehmern und einer Ersatzperson bestanden. Insgesamt gab es ca. 500 Jugendliche aus ganz Bayern, Österreich und sogar Südtirol, die an diesem Bewerb teilnahmen. Die Jugendfeuerwehr Sulzberg vertrat damit den Landkreis Oberallgäu und war zudem der einzige Teilnehmer des Regierungsbezirks Schwaben. Am letzten Wochenende in den Pfingstferien fuhren sie ganz umweltfreundlich mit der Deutschen Bahn nach Mittelfranken.
Um 10:00 Uhr begann am Samstag, 16.06.18 der Dienst für 20 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Blaichach. Es stand ein 24-Stunden „Tag der Berufsfeuerwehr“ an.
(Dietmannsried/Oberallgäu) Ein umfangreiches Programm hatten die 14 schwäbischen Stadt-und Kreisjugendfeuerwehrwarte mit ihren Jugendsprechern auf ihrer Delegiertenversammlung im Oberallgäuer Dietmannsried zu bewältigen. Im Mittelpunkt der Fortbildung und Tagung stand sich auf die zukünftigen Veränderungen und Herausforderungen im Feuerwehrwesen und in der Gesellschaft aktiv vorzubereiten. „Das Bewusstsein für die Feuerwehr in der Öffentlichkeit ist weiter zu stärken“, sagt Dietmannrieds Bürgermeister Werner Endreß, um auch zukünftig genug Feuerwehrnachwuchs für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu finden. „Wir müssen den Blickwinkel auch mal ändern“, fordert Landes-Jugendfeuerwehrwart Gerhard Barth die Jugendfeuerwehren auf, die neue Imagekampagne des Landesfeuerwehrverbandes Bayern unter dem Titel #FINDEDEINFEUER zu unterstützen. Bezirksfeuerwehrverbandsvorsitzender und Kreisbrandrat Michael Seger pflichtet ihm bei: „Die Imagekampagne ist von jungen Studenten an der Medienschule in München mit entwickelt worden und soll gezielt Jugendliche ansprechen, die noch nie was mit der Feuerwehr zu tun hatten“. Nur durch die Zuwächse in den Jugendfeuerwehren und bei den Frauen konnten die Feuerwehrwehren im Bezirk Schwaben die Zahl der aktiven Einsatzkräfte halten, lobt der Verbandsvorsitzende das Ergebnis der letztjährigen Kampagnen.