Katastrophenschutzübung mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr Oberallgäu

2010 kuebung 6 (Oberstdorf-Schöllang, 30.10.10)
Ein schlimmes Szenario mit einem Schulbusunfall auf der Kreisstraße OA 5 oberhalb von Schöllang wurde bei der diesjährigen Katastrophenschutzübung des Landkreises Oberallgäu dargestellt. Dabei sind Stämme von einem Holzlaster herabgefallen und haben sich in den mit 50 Schulkindern besetzten Schulbus gebohrt. Daneben waren an dem Unfall weiters noch ein Gefahrgut-Lastwagen beladen mit Heizöl und einem Gastank und ein PKW beteiligt.

 

Ein Großaufgebot von über 200 Rettungskräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei wurden durch Kreisbrandrat Michael Seger per Funk zur Einsatzstelle gerufen, um den Verletzten zu helfen.

Der Leiter der Übung, Kreisbrandinspektor Joachim Freudig, setzte hierbei über 100 Helfer ein, um das Unfallgeschehen so realistisch wie möglich darzustellen. Darunter waren rund 50 junge Feuerwehranwärter aus den Jugendfeuerwehren des Landkreises Oberallgäu: Altstädten, Börwang, Durach, Fischen, Lauben-Heising, Niedersonthofen, Obermaiselstein und Probstrid. Mit Begeisterung waren die Jugendlichen bei der Einsatzübung mit dabei, einige von ihnen wurden realitätsgetreu mit Verletzungen geschmickt und mussten sich dann retten lassen. Das war für die jungen Feuerwehranwärter eine völlig neue Erfahrung, schließlich üben sie in der Regel die Rolle des Retters. Andere Jugendliche waren durch den angenommenen Unfall so sehr unter Schock gestanden, dass sie im Ortsbereich sowie rund um die Unfallstelle hilflos umherirrten und sich verstreuten und durch die Einsatzkräfte und den herbeigerufen Polizeihubschreiber erst gesucht werden mussten. Alle wurden dann rettungsdienstlich erstvorsorgt und zur eigens eingerichteten Betreuungstelle gebracht.

Kreisbrandinspektor Freudig als auch der Sachgebietsleiter Katastrophenschutz des Landkreises Oberallgäu, Kai Bormans, zeigten sich mit der großen Katastrophenschutzübung sehr beeindruckt vom professionellen Ablauf der Rettungsmaßnahmen und dem Zusammenspiel der einzelnen Rettungsorganisationen. "Natürlich gibt es immer wieder was zu verbessern und deshalb sind derartige Übungen auch notwendig", meinte Freudig abschließend.

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