Die Allgäuer Zeitung und das Allgäuer Anzeigblatt berichten über den  Besuch der Kreisjugendfeuerwehr Oberallgäu am 21.11.2001 im bayerischen Landtag:

Feuerwehrjugend "besetzt" Landtag

150 Oberallgäuer in München

Oberallgäu; Der bayerische Plenarsaal voll besetzt mit überwiegend sehr jungen Leuten - da war selbst CSU -Fraktionsvorsitzender Alois Glück beeindruckt: 150 Feuerwehranwärter aus dem Oberallgäu kamen, begleitet von ihren Jugendwarten und Ausbildern, in die Landeshauptstadt. MdL Josef Zengerle, Schirmherr einer großen Pflanzaktion der Kreisjugendfeuerwehr im Frühjahr, hatte den Jugendlichen diese Fahrt gestiftet.

 

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Schutzwaldsanierung am Nebelhorn

durch die Kreisjugendfeuerwehr Oberallgäu

Der nachfolgende Bericht dokumentiert die Durchführung der Gemeinschaftsaktion:

Einführung:

Hochwasser an Pfingsten im Jahr 1999, erneutes Hochwasser im August des vergangenen Jahres, Wirbelsturm Lothar am 27.12.2000 waren dominante Naturereignisse, welche die gesamte Feuerwehren im Landkreis Oberallgäu beschäftigten.

Die Jugendfeuerwehr wollte in einer gemeinschaftlichen Aktion helfen, die Situation zu verbessern. So kam man auf die Idee, eine Aufforstaktion vorzunehmen. Denn Hochwasserschutz beginnt im gesunden Schutzwald. Die Schutzfunktion des Waldes besteht darin, einen zu schnellen Wasserabfluss zu verhindern, den Boden vor Erosion zu schützen und im Winter abgehende Lawinen vorzubeugen.

Am Roßbichel und am Ochsenhof, oberhalb von Oberstdorf, wurde diese Schutzfunktion durch die vorangegangenen Naturereignisse gestört. Die Folge hiervon ist, dass der Niederschlag nicht von Boden und Bäumen aufgenommen werden kann und somit ungebremst ins Tal schießt. Das Resultat daraus ist eine neue mögliche Hochwassergefahr.

 

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